Infos zu Sambia



Die Republik Sambia, mit der Hauptstadt Lusaka, ist ein von acht Ländern umgebener Binnenstaat im südlichen Afrika. Das ehemalige Nordrhodesien erlangte 1964 seine Unabhängigkeit. Sambia ist eines der wenigen Länder im südlichen Afrika, das seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1964 auf eine durchweg stabile Entwicklung zurückblicken kann. Erster Präsident war Kenneth Kaunda. Der Übergang vom demokratisch-sozialistischen Einparteiensystem afrikanischer Prägung hin zur Mehrparteien-Demokratie im Jahr 1990 verlief friedlich. Sambia hat etwa 12 Mio Einwohner auf einer doppelt so großen Fläche wie Deutschland. Amtssprache ist Englisch, in der Bevölkerung werden die traditionellen afrikanischen Sprachen gesprochen.

Naturschönheiten und Bodenschätze

Sambia besitzt herrliche Nationalparks mit großem Tierreichtum, die weltberühmten Viktoriafälle und den Karibastausee als touristische Attraktionen. Das Klima ist gemäßigt subtropisch.

Es besitzt wertvolle Bodenschätze wie Kupfer, Kobalt, Nickel, Zink und Zinn, Blei und Edelsteine. Neben dem Bergbau, vor allem im Kupfergürtel, sind Handel, Land- und Forstwirtschaft wichtige Wirtschaftszweige. Seit kurzem boomt das Bauwesen.

Dennoch ist die gesamtwirtschaftliche Situation unverändert schwierig. Die Arbeitslosigkeit beträgt über 50 Prozent. Die Auslandsverschuldung beträgt immer noch über zwei Milliarden US$. Seit der Privatisierung der Kupferindustrie und anderer staatlicher Betriebe 1999 hat sich die wirtschaftliche Lage nicht verbessert.

Sambia braucht Hilfe

Sambia gehört zu den ärmsten und am höchsten verschuldeten Ländern der Welt. Die nötigen Mittel zum Ausbau der Infrastruktur, des Bildungs- und Gesundheitssystems fehlen. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Jede Dürreperiode wird so schnell zur existentiellen Katastrophe. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in Sambia beträgt rund 385 US-Dollar im Jahr. Zwei Drittel der Sambier müssen sogar mit nur einem Dollar pro Tag oder weniger auskommen. Dazu kommt: Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den vergangen Jahren auf unter 40 Jahre gesunken. Schuld daran sind die hohe Kindersterblichkeit und die hohe Aidsrate. Sie liegt trotz von der Regierung unterstützter Aufklärungsmaßnahmen weit über dem weltweiten Durchschnitt.

Welthunger-Index 2009

Der im Oktober 2009 von der Deutschen Welthungerhilfe und dem Washingtoner Forschungsinstitut für Ernährungspolitik herausgegebene „Welthunger-Index “ sieht Sambia unter den 13 ärmsten Ländern der Erde, wo über ein Viertel der Bevölkerung hungert. Eine der Hauptursachen für Armut und Hunger ist HIV/Aids.

 
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Hinweise, Termine & Veranstaltungen:

• Wir bitten um Extraspenden für die Unterbringung von Mädchen an der High School in Monze. Hier brauchen wir Geld für Betten, Matratzen und Decken für etwa 50 Schülerinnen.

• Wir bitten um Extraspenden für den Bau eines Schlafsaales für Mädchen an der High School in Chongwe. Die Kosten werden gerade ermittelt.

• Im Moment bereiten wir die nächste Projektreise nach Sambia vor, vom 28. Mai bis 10. Juni 2010.

• Am 12. Juni soll in Ingolstadt wieder ein Afrikafest stattfinden, das z.Z. von einigen Gruppen und Einzelpersonen geplant wird.