Aids größtes Problem

Von den derzeit etwa 12 Millionen Einwohnern Sambias sind etwa zehn bis zwanzig Prozent mit HIV infiziert. Die Lebenserwartung im Land ist eine der niedrigsten der Welt und liegt mittlerweile unter 40 Jahren – auch weil die Kindersterblichkeit sehr hoch ist. In der Altersgruppe der 15 bis 49jährigen ist die Infektionsrate besonders hoch. Keine Gesellschaft kann das auf Dauer überleben. Neben HIV/Aids leiden die Menschen in Sambia auch unter Malaria und Cholera.

Über 700 000 Aidswaisen

Jährlich sterben über 95 000 Menschen infolge von Aids. Die Zahl der Aidswaisen, die ein Elternteil oder Vater und Mutter verloren haben, beträgt mehr als 700.000 Kinder und Jugendliche. Etwa 100.000 Kinder sind selbst HIV-infiziert.

Nach wie vor ist HIV/Aids in Sambia für weite Teile der Bevölkerung trotz Aufklärungskampagnen ein Tabuthema. Oftmals werden Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, ausgegrenzt. Meistens bleiben sie in völliger Armut zurück. In einem Land, wo gut zwei Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, ist für diese Waisen meist kein Geld in der Großfamilie übrig. Erschreckend hoch – mit rund 20.000 – ist die Zahl der sogenannten Kinderhaushalte in denen kein Erwachsener lebt. Zudem gibt es vor allem in den Städten Zehntausende von Straßenkindern.


 

 
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• Wir bitten um Extraspenden für die Unterbringung von Mädchen an der High School in Monze. Hier brauchen wir Geld für Betten, Matratzen und Decken für etwa 50 Schülerinnen.

• Wir bitten um Extraspenden für den Bau eines Schlafsaales für Mädchen an der High School in Chongwe. Die Kosten werden gerade ermittelt.

• Im Moment bereiten wir die nächste Projektreise nach Sambia vor, vom 28. Mai bis 10. Juni 2010.

• Am 12. Juni soll in Ingolstadt wieder ein Afrikafest stattfinden, das z.Z. von einigen Gruppen und Einzelpersonen geplant wird.